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Messprogramm »Radon in öffentlichen Gebäuden«

Im Rahmen des Messprogrammes werden außerhalb der nach § 121 Strahlenschutzgesetz festgelegten Radonvorsorgegebiete Messungen der Radonaktivitätskonzentration in Innenräumen öffentlicher Gebäude angeboten. Ziel dieses Messprogrammes ist es, die Datenlage zur Radonsituation auch in den Gemeinden zu verdichten, die nicht als Radonvorsorgegebiet ausgewiesen wurden.

Das Messprogramm richtet sich an die staatlichen oder kommunalen Eigentümer bzw. Träger öffentlicher Gebäude in Sachsen in diesen Gemeinden, wie z. B. Rathäuser, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Bibliotheken, Museen etc., und ist für die Teilnehmer kostenlos.

Ablauf des Messprogramms

  • Ausfüllen der Teilnahme- und Einverständniserklärung (erhältlich über die Radonberatungsstelle)
  • Ausfüllen des Fragebogens (erhältlich über die Radonberatungsstelle) zur Erfassung der Gebäudeeigenschaften
  • Es werden kostenfrei Kernspurexposimeter zur Messung der Jahresmittelwerte der Radonaktivitätskonzentration zugesandt, die an Arbeitsplätzen ausgelegt werden. Nach Ablauf der Messzeit von einem Jahr werden die Messgeräte an die BfUL zurückgesandt
  • Nach Auswertung der Ergebnisse werden diese zusammen mit einer Einschätzung und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen in einem Bericht an die Eigentümer bzw. Träger der Gebäude zusammengefasst.
  • Bei Bedarf können Präsentationen der Ergebnisse für Arbeitsplatzverantwortliche und Beschäftigte etc. durch die Radonberatungsstelle angeboten werden, oder Unterstützung bei der Kommunikation der Thematik geleistet werden.
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