Hauptinhalt

Messprogramm »Radon in Schulen«

Im Rahmen des Messprogrammes werden Messungen der Radonaktivitätskonzentration in Innenräumen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in öffentlicher Trägerschaft angeboten. Da Schulen und Bildungseinrichtungen auch Arbeitsplätze z. B. für Lehrer darstellen, sind in diesen Gebäuden Messungen gesetzlich verpflichtend, wenn diese sich in den Radonvorsorgegebieten befinden. Sie können durch die BfUL kostenfrei durchgeführt werden. Aber auch für Schulgebäude und andere Bildungseinrichtungen in öffentlicher Trägerschaft in Gebieten, die nicht als Radonvorsorgegebiete ausgewiesen wurden, werden diese Messungen als wertvolle Vorsorgemaßnahme für den Schutz der Gesundheit kostenfrei angeboten.

Ablauf des Messprogrammes

  • Ausfüllen der Teilnahme- und Einverständniserklärung (erhältlich über die Radonberatungsstelle)
  • Ausfüllen des Fragebogens (erhältlich über die Radonberatungsstelle) zur Erfassung der Gebäudeeigenschaften
  • Es werden kostenfrei Kernspurexposimeter zur Messung der Jahresmittelwerte der Radonaktivitätskonzentration zugesandt, die an den Arbeitsplätzen ausgelegt werden. Nach Ablauf der Messzeit von einem Jahr werden die Messgeräte an die BfUL zurückgesandt
  • Nach Auswertung der Ergebnisse werden diese zusammen mit einer Einschätzung und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen in einem Bericht an die Eigentümer bzw. Träger der Gebäude zusammengefasst.
  • Bei Bedarf können Präsentationen der Ergebnisse für Arbeitsplatzverantwortliche und Beschäftigte etc. durch die Radonberatungsstelle angeboten werden, oder Unterstützung bei der Kommunikation der Thematik geleistet werden.
zurück zum Seitenanfang